Brunner, Florian

In unserem Video erläutert #FlorianBrunner , Regionalmanager #SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach, welche Vorteile die OberlandCard Unternehmen, Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern bringen kann. Brunner verantwortet das Projekt und steht als Ansprechpartner zur Verfügung – telefonisch 08025 99372-23 oder per E-Mail florian.brunner(a)smg-mb.de .

Als Vorsitzender des Gewerbeverbandes Gemeinschaftswerbung Miesbach #GWM hatte Brunner sich vor Weihnachten vergeblich darum bemüht, am Marktplatz eine zentrale Abholstation einrichten zu dürfen. Kunden sollten dort Waren entgegennehmen können, die sie zuvor telefonisch oder online hätten bestellen können – in Miesbacher Ladengeschäften, die wegen des Lockdowns geschlossen sind. „Das ist dasselbe Prinzip, wie wenn man auf der Post sein Paket von Amazon abholt“, wird #Brunner im Merkur vom 17.12.20 zitiert. Extrem kontaktarm hätte man diese Abholung gestalten wollen, „nur auf Rechnung und ohne Bargeldverkehr“ (Merkur). Das Landratsamt habe die geplante GWM-Aktion zur Abfederung der Folgen des Lockdowns zwar unterstützen wollen. § 12 der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung („(1) Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr und zugehörige Abholdienste sind untersagt. „) erlaube jedoch keine Abholdienste dieser Art. Nach Einschätzung Brunners hätten sich viele an der Aktion beteiligt, „nachvollziehen kann es jetzt keiner“. Man hänge sich in dieser Zeit an jeden Strohhalm.

Inzwischen hat auch der Freistaat den Abholservice „Click & Collect“ erlaubt. Ab 11. Januar dürfen Online-Bestellungen in Ladengeschäften abgeholt werden. Bislang mussten die meisten Läden geschlossen bleiben.

Nach den Worten von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist diese Erlaubnis für viele Händler, gerade auch für den kleineren Einzelhandel, „vielleicht der letzte Strohhalm“.  Aiwanger appellierte an die Bürger, diese Angebote beim lokalen Einzelhandel anzunehmen und nicht nur „bei den großen internationalen Online-Plattformen“ zu bestellen. Der Minister wörtlich: „Wenn Corona rum ist, wollen wir nicht ein großes Ladensterben festgestellt sehen.“

Beim Abholen müsse jedoch nicht nur auf die Einhaltung der Hygienekonzepte geachtet werden. Laut Staatskanzlei soll es insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung geben. Empfohlen wird, dabei FFP2-Masken zu tragen.