Kultur- und Kreativwirtschaft

Arbeiten, um Geld zu verdienen, allerdings nicht in erster Linie, dafür mit viel Herzblut. Jürgen Enninger, Leiter des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft im Münchner Referat für Arbeit und Wirtschaft, liefert die genaue Definition dieses Wirtschaftszweiges.

Nach einer Mitteilung der Stadt München vom Oktober 2019 liegt der Kreativstandort München im europäischen Vergleich an zweiter Stelle hinter Paris, im Vergleich deutscher Städte sogar auf dem ersten Platz. Das bestätige der aktuelle, von der EU-Kommission vorgestellte Vergleichsmonitor. Untersucht worden sei, wie europäische Städte unter den Gesichtspunkten „Cultural Vibrancy“ (Kulturelles Leben / Kulturelle Dynamik), „Creative Economy“ (Kreativwirtschaft) und „Enabling Environment“ (Rahmenbedingungen am Standort) abschneiden. Innerhalb dieser Kategorien sei zum Beispiel die Bedeutung von Kultureinrichtungen, Partizipation, wissensbasierten und neuen Jobs, Innovation, Bildung, Toleranz und Offenheit, internationale Beziehungen, Qualität von Führung / Steuerung (Governance) bewertet worden.

Welche Bedeutung für die Gesamtwirtschaft die #KKW inzwischen erlangt hat, erläutert Enninger in einem weiteren Video unter https://www.youtube.com/watch?v=Og36c… . (Beide Aufnahmen wurden 2015 im Holzkirchner Oberbräusaal aufgezeichnet)