Erläuterungen im Video

aus der Region und für die Region

 

Planungsvereinbarung zur Elektrifizierung der BOB im Oberland unterzeichnet, Bayerische Oberlandbahn, Freistaat fördert Planungen mit 3,4 Millionen Euro, Video zum Strategiegespräch der damaligen bayeriaschen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am 16.10.2017 in München mit dem Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak und den Bürgermeistern Olaf von Löwis (Holzkirchen) und Josef Lechner (Fischbachau), Lawiki.bayern, Susanne Kihm, Media Van TV-Produktionsgesellschaft mbH in Holzkirchen

Elektrifizierung der

Bayerischen Oberlandbahn (BOB):

Planungsvereinbarung unterzeichnet

 

Laut Merkur vom 11.6. haben der bayer. Verkehrsminister Reichhart u. Vertreter von DB u. Tegernsee-Bahn am 8.6. in Holzkirchen bekannt gegeben, dass die Züge über eine Oberleitung mit Strom versorgt werden sollen.

Zurückgeht die jetzige Vereinbarung nicht zuletzt auf ein Strategiegespräch, zu dem 2017 die damalige Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eingeladen hatte. Mit dabei der Miesbacher Landrat Rzehak sowie die Bürgermeister von Löwis (Holzkirchen) und Lechner (Fischbachau).

präsentiert von

Soziale Marktwirtschaft - der Miesbacher Landrat Wolfgang Rzehak erläutert im Video, was er darunter versteht.

 

Für Rzehak ist 'Soziale Marktwirtschaft' etwas, wofür wir alle zusammen Verantwortung tragen. Die Wirtschaft müsse im Vordergrund stehen, weil (und soweit) sie für den Menschen da sei. Sie dürfe jedoch nicht das Einzige sein, was zähle.

 

Der Zusatz 'sozial' stehe für ihn als Grünen vor allem auch für eine ökologische Wirtschaft. Wenn man nicht  nachhaltig wirtschafte, wenn die Natur ausgebeutet werde und nur kurzfristiger Gewinn zähle, könne das System nicht funktionieren.

 

 

Zur Überzeugung des grünen Landrats passen die ehrgeizigen Ziele, die sich der Landkreis Miesbach für die angestrebte Energiewende gesetzt hat: Bis 2035 soll der Energiebedarf ausschließlich durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Auf fossile Energieträger will man bis dahin vollkommen verzichten.

 

Das Konzept des Landkreises steht auf drei Säulen:

- Energieeinsparung

- Energie-Effizienz

- Ausbau erneuerbarer Energien

Seit 2011 ist Veronika Halmbacher (früher: Weber) als Klimaschutzmanagerin des Landkreises Miesbach tätig.

 

Zusammen mit der Umweltingenieurin Elisabeth Freundl von der Energiewende Oberland (EWO) stellte Halmbacher jetzt (vgl. 'Merkur' vom 2. November 2017) die Kampagne "Made in Miesbach" vor, die die Bürger für die Energiewende gewinnen bzw. in ihrem Engagement dafür bestärken will (Hambacher laut 'Merkur': "90 Prozent der Menschen im Landkreis wollen die Energiewende..."). Näheres über die Kampagne unter www.made-in-miesbach.de

 

Die 'Energiewende Oberland' ist inzwischen die größte deutsche Bürgerstiftung.