OberlandCard

Dem drohenden Leerstand etwas entgegensetzen und die Menschen motivieren, „sich mehr regional umzuschauen, wie sie ihre Wirtschaftskraft unter die Leut bringen“, erklärt Landrat Olaf von Löwis das Ziel der #OberlandCard, die zusammen mit ihrem kleinen Bruder, dem #OberlandGutschein, kürzlich im Landratsamt vorgestellt wurde. Explosionsartig gestiegene Umsätze im Online-Handel drohten sonst immer mehr unserer Ladengeschäfte in den Ruin zu treiben. Mit der Folge, dass unsere Ortskerne veröden. Dabei sind es doch gerade die vielen kleinen Ladengeschäfte, die die Ortsbilder prägen und die Attraktivität unserer Region mit ausmachen. Auch für viele junge Menschen ein wichtiger Grund, in der Region zu bleiben, und das wiederum ein entscheidendes Argument für die Unternehmer, sich ebenfalls für die Stärkung des regionalen Handels zu engagieren. Über das Instrument der steuerfreien Sachzuwendung in Höhe von maximal 44 Euro für jeden Mitarbeiter können sie als Arbeitgeber dem ersten landkreisweiten Bonusbezahlsystem in Deutschland enormen Schwung verleihen. Anton Stetter, Vorsitzender des Unternehmerverbandes im Landkreis Miesbach, will mit dem UVM auf jeden Fall mit dabei sein. 5 Millionen direkter und 10 bis 15 Mio indirekter Wertschöpfung sind durchaus vorstellbar, schätzt Alexander Schmid, Geschäftsführer der SMG Standortmarketing-Gesellschaft im Landkreis. Für das Konzept verantwortlich zeichnet SMG-Projektleiter Florian Brunner. Nach ersten Online-Informationsveranstaltungen für Geschäftsleute, Gastwirte und andere Unternehmer berichtete Brunner, das Projekt komme gut an. Er sei sehr zuversichtlich, dass man viele Betriebe für eine Beteiligung gewinnen könne. Für Fragen steht der SMG-Regionalmanager jederzeit gerne zur Verfügung – telefonisch 08025 99372-23 oder per E-Mail florian.brunner(a)smg-mb.de .