Dichte, bauliche

Welche Bebauungsdichte in den einzelnen Bezirken der bayerischen Landeshauptstadt von der Bevölkerung dort warum toleriert wird, erläuterten Michael Hardi und Monika Sertl, z.Zeitp. unserer Aufnahme beide im Planungsreferat der Stadt beschäftigt, 2014 im Rahmen der 6. Architekturwoche München. In manchen Vierteln befürworteten die Menschen eine unerwartet hohe Dichte und freuten sich auf den damit einhergehenden großzügigen Ausbau der Infrastruktur. Eine Dokumentation im Video von Susanne Kihm

Im Rahmen einer Ausstellungseröffnung („Young but built“) diskutierte Hardi, heute Leiter Stadtplanung München, kürzlich unter anderem mit Dr. Max von #Bredow , dem Vorstandsvorsitzenden der Quest AG, darüber, welche Zugangsmöglichkeiten die Architekten und Architektinnen der nächsten Generation haben, um an attraktive Bauaufgaben zu kommen und einen Weg in die Selbstständigkeit zu finden. Von Bredows #QuestAG plant in Holzkirchen das Projekt „Winklbauer Höfe“. Im Konzept berücksichtigt werden sollen die Ideen, die von Bürgern der Marktgemeinde in den vergangenen Wochen eingebracht wurden. Die #WinklbauerHöfe gehören zu den letzten zentrumsnah gelegenen Grundstücken in #Holzkirchen .

Unter der Überschrift „Nachverdichtung möglich machen“ berichtet der Merkur vom 19.5.2021 über geplante Änderungen für das Holzkirchner Areal zwischen der Rosenheimer Straße und den Bahngleisen am Ortsausgang Richtung Föching. Die Marktgemeinde sieht hier Potenzial zur Nachverdichtung etwa durch eine Erhöhung der Grundflächenzahl (GFZ). Was bei der Ermittlung einer städtebaulich vertretbaren Dichte zu beachten ist, erfahren Sie in unserem Video mit Michael Hardi.

Mehr Mut zur dichteren Bebauung hatte Benedikt Sunder-Plassmann​ am 24. Februar 2021 im Merkur gefordert. Es sei ein Irrsinn, so der Architekt, ständig alte Häuser wegzuschieben und durch Zwei- oder Dreispänner zu ersetzen, bei einer Gesellschaft, die zu 40 % aus Singles bestehe, die so am Ende von Vereinsamung bedroht seien. Als Vorsitzender des Wessobrunner Kreises, eines Zusammenschlusses aus Handwerkern und Architekten, die sich seit 20 Jahren für innovative Bauformen einsetzen, appelliert der gelernte Zimmermann an die Gemeinden, den Mut zu haben, bestehende Siedlungskerne nachzuverdichten.