Tagespflege – Beispiel: Tagespflege Hiltl in Bad Wiessee

In unserem Video erläutert Monika Klöcker, Verwaltungsleiterin der #DiakonieTegernseerTal e.V., das Konzept der noch jungen #Tagespflegeeinrichtung . Die Aufnahmen wurden noch vor Ausbruch der Corona-Pandemie gedreht.

Während der coronabedingten Schließung der Einrichtung hatte Klöcker im Merkur angekündigt, dass an die Stelle des normalerweise offenen Miteinanders feste Gruppen à 5 – 6 Personen treten müssten. In diesem Kreis verbrächten die hochbetagten Gäste dann den Tag, immer zusammen mit einem festen Betreuer. Es gehe auch unter den veränderten Vorzeichen darum, den älteren Menschen schöne Erlebnisse zu ermöglichen, nur eben bei größtmöglichem Schutz. Ein Balanceakt, denn gerade bei Menschen mit Demenz sei es schwer, sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, dass den ganzen Tag lang eine Maske getragen werden müsse. Glücklicherweise könnten aus medizinischen Gründen Ausnahmen gemacht werden. In solchen Fällen gewinne allerdings die Abstandsregel noch mehr an Bedeutung, so Klöcker weiter.

Von Demenz Betroffene und deren Angehörige könnte die Veranstaltung „#Demenz und #Digitalisierung – Neue Wege in Bayern“ kommenden Donnerstag ansprechen. Interessierte sind herzlich eingeladen, via Livestream an der Veranstaltung teilzunehmen , die Pflege-Ministerin Melanie Huml um 14 Uhr mit einem Grußwort eröffnen soll. Den Einführungsvortrag wird Prof. Dr. med. Peter Kolominsky-Rabas vom Interdisziplinären Zentrum für Public Health der Universität Erlangen-Nürnberg (IZPH) halten. Zum Digitalen Demenzregister Bayern referieren Kristina Holm und Kathrin Seebahn. Ziel des #digiDEM Bayern ist einmal, digitale Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu entwickeln. Zum anderen soll ein Demenzregister aufgebaut werden, um Verläufe der Krankheit und die Lebenslagen der Angehörigen zu erforschen.