Achtung bei Homeoffice oder Schlafräumen im Kellergeschoss: zu hohe Konzentration des radioaktiven Gases Radon?

Die Radonbelastung zu messen, könnte auch in unserer Region empfehlenswert sein. Denn, so schreibt das Bundesamt für Strahlenschutz, „Atmet man Radon und seine radioaktiven Folgeprodukte Polonium, Wismut und Blei über einen längeren Zeitraum in erhöhtem Maße ein, steigt das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Radon ist nach dem Rauchen eine der wichtigsten Ursachen für Lungenkrebs.“ Auf die Festsetzung eines Grenzwertes konnte man sich bisher nicht einigen. Als Richtschnur für eine erhöhte Konzentration in Innenräumen ist jedoch im Strahlenschutzgesetz ein Wert von 300 Becquerel pro Kubikmeter Luft festgelegt. Wird dieser sogenannte Referenzwert an Arbeitsplätzen überschritten, „müssen Maßnahmen eingeleitet werden, um die Konzentration des Gases im Gebäude zu senken“. In unserem Video von 2019 erläutert Jürgen König, ehrenamtlicher Delegierter der Bayerischen Architektenkammer im Gemeinschaftsausschuss ‚Radongeschütztes Bauen‘, was man über Radon in Innenräumen wissen sollte und welche Schutzmaßnahmen gegebenenfalls zu treffen sind. Auch BR24 berichtet heute über das Thema.