Öko-Modellregionen

#ÖkoModellregionen sind eine Maßnahme des Programms #BioRegio Bayern 2020 der Bayerischen Staatsregierung. „Doppelt so viel bio aus der Region bis 2020“ lautete der Slogan des Landesprogramms, als es 2012 ins Leben gerufen wurde. Vorgesehen waren Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beratung, Förderung, Vermarktung und Forschung. Warum hielt man ein solches Programm damals für erforderlich? Dr. Stefan Gabler, zum Zeitpunkt unserer Videoaufnahme 2016 in Holzkirchen Leiter des dortigen Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, hatte in seiner früheren Funktion als Leiter des Referats ‚Pflanzenbau, Ökologischer Landbau, Berglandwirtschaft‘ im bayerischen Landwirtschaftsministerium an der Erarbeitung des Programms mitgewirkt und weiß daher aus erster Hand, was mit den Öko-Modellregionen erreicht werden soll. Im Bereich des konventionellen Landbaus gebe es in Bayern eine Überproduktion. Konventionell wirtschaftende Bauern müssten deshalb ihre Erzeugnisse exportieren. Im ökologischen Landbau verhalte es sich genau umgekehrt. Hier könne die heimische Produktion die Nachfrage nicht befriedigen, man müsse also ökologisch erzeugte Güter importieren. In Anbetracht dieses Missverhältnisses sei es nur „sinnhaft“, den #ÖkoLandbau zu stärken, um die mit ihm verbundene Wertschöpfung im eigenen Land zu halten. Warum speziell der #LandkreisMiesbach sich als Öko-Modellregion beworben hat, erfahren Sie von Dr. Gabler in einem weiteren Video.