Wanninger, Sebastian

Leiter der #FilmtagebayerischerSchulen , die seit 2018 eigentlich in der Oberland-Realschule Holzkirchen stattfinden (s.u.). Corona-bedingt gehen die 43. Filmtage am 16. und 17. Oktober als Online-Festival über die Bühne.

Deshalb leider keine „knisternde Atmosphäre in der Kinobox inmitten von 300 Gästen“ aus allen Schularten in Bayern, wie der #Festivalleiter in seinem Grußwort für das Programmheft schreibt. Dafür nach dem Vorbild des DOK.fest München im vergangenen Mai tolle Filme „auf dem Wohnzimmersofa“. Jeder für sich, das allerdings war keine Alternative für Wanninger und sein Team. So kommen die Teilnehmer in ihren Schulen zusammen, sehen sich die Filme gemeinsam an, tauschen sich aus und nehmen per Videoschalte an den Filmbesprechungen teil. So geht „Mit euch im Netz.“ Da jedoch auch ein Online-Festival Datenschutz-Grundverordnung, Urheber- und Aufführungsrecht zu beachten hat, finden die Filmtage bayerischer Schulen 2020 „in einer Art digitalem Hochsicherheitstrakt statt“. Zugang bekommt nur, wer sich registriert. Die Lehrkräfte stehen dafür gerade, dass keine Zugangsdaten weitergegeben werden. Der Vorteil des Online-Festivals: Wirklich alle Gruppen, die einen Film eingereicht haben, können auch teilnehmen, unabhängig davon, ob ihr Streifen es in den Wettbewerb geschafft hat. Bei der bisherigen Präsenzveranstaltung waren dem Grenzen gesetzt. 

Wie die #FilmtagebayerischerSchulen aus Franken ins oberbayerische Holzkirchen kamen, erläutert #SebastianWanninger in unserem Video. Er hatte das älteste Schulfilmfestival Deutschlands 2018 an die Oberland Realschule geholt. Wanninger, selbst Lehrer dort, verrät auch, warum er es wagen konnte, die Verantwortung für das größte bayerische Schulfilmfest zu übernehmen. 

Ein weiteres Video vermittelt Eindrücke vom #BayerischenSchulfilmfestival 2019.