Herres, Volker

Programmdirektor der ARD (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland), der im September 2020 angekündigt hat, sein Amt zum 30. April 2021 vorzeitig abzugeben (s.u.).

In unserem Video erläutert ARD-Programmdirektor Volker Herres, warum die öffentlich-rechtlichen Sender trotz hoher Kosten mitbieten, wenn wichtige Sportrechte vergeben werden.

Für öffentlich-rechtliche Sender sei gerade die Übertragung sportlicher Großereignisse von enormem Wert, weil sie viele Menschen interessierten, sagt Volker Herres, und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen und sozialem Status. Man komme damit dem Auftrag des ÖRR nach, die Gesellschaft zusammenzuhalten. Da die erforderlichen Lizenzen der Marktpreisbildung unterlägen, müsse man für deren Erwerb immer größere Summen investieren. Um diese Ausgaben zu schultern, teile sich die ARD manche Kosten für Großereignisse mit dem ZDF. Grenzen gebe es dennoch. (Videoaufnahme von 2009)

Der #ARDProgrammchef will seinen Posten zum 30. April 2021 aufgeben. Nach über 12 Jahren im Amt wolle er den richtigen Moment „zwischen zu früh und zu spät erwischen“, so #VolkerHerres laut Angaben der ARD. Den sonntäglichen „Presseclub“ im Ersten und im Programm von Phoenix will der 63-Jährige weiterhin im Wechsel mit Jörg Schönenborn moderieren. Nach dem Wunsch der Intendanten soll am 1. Mai 2021 die Chefin der ARD-Filmtochter Degeto, Christine Strobel dem dann scheidenden ARD-Programmchef Herres folgen. Die 49-jährige Tochter von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble ist seit 2012 für die Gemeinschaftseinrichtung der ARD tätig. Ihr Nachfolger an der Degeto-Spitze soll der 61-jährige Thomas Schreiber werden. (Quelle: u.a. Merkur vom 23. u. 25. September 2020)

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